Das CJD - Die Chancengeber CJD Württemberg
#immerfürdichda

Cristina Baumgärtner ist Erzieherin in der Wohngruppe "Blickrichtung" im CJD Stuttgart. Im Interview berichtet sie davon, was ihre Arbeit ausmacht und warum sie sich keinen besseren Arbeitgeber als das CJD wünschen könnte.


Worin bestehen deine Aufgaben?

Für die Jugendlichen bin ich zentrale Ansprechpartnerin und stets bereit für Gespräche zu verschiedenen Themen, zum Beispiel über Alltagserlebnisse und alles andere, das die Teilnehmenden auf dem Herzen haben. Auch nachts bin ich Anlaufstelle für Probleme und Notfälle, die aber selten vorkommen. Zu jungen Menschen finde ich einfach den stärksten Bezug – mein Herz hängt sozusagen an dieser Altersgruppe.

Wer ist deine Zielgruppe und wie arbeitest du mit ihr?

In der Wohngruppe leben Jugendliche mit Autismus-Spektrum-Störung. Jede und jeder von ihnen ist anders und braucht dementsprechend auch individuelle Unterstützung. Generell schaffen wir für die Jugendlichen mit Blick auf ihre besonderen Bedürfnisse vor allem klare und verlässliche Strukturen. Sie haben oft schon einen langen, mühsamen Weg hinter sich. Wir wollen die Herkunftsfamilie nicht ersetzen, aber unser Anspruch ist, den jungen Menschen zumindest etwas familiäre Nähe zu geben. Das gelingt uns oft, aber natürlich nicht in jedem Fall.

Warum ist die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe von so großer Bedeutung?

Jugend ist unsere Zukunft. In dieser Lebensphase passiert so vieles, das Einfluss auf das ganze Leben hat. "Unsere" Jugendlichen haben schon so viel erlebt, das sie immer begleiten wird, doch wir begegnen jedem und jeder Jugendlichen offen und unvoreingenommen. Ziele unserer Arbeit sind beispielsweise, dass die Jugendlichen einen guten Schulabschluss erreichen, ihre Berufsausbildung oder ihr Studium meistern und zu einem selbstständigen Leben hingeführt werden. Wenn es uns gelingt, einen Zugang zu ihrem Denken und Herzen zu finden und einen Weg aufzutun, damit sie mit optimistischer Haltung in die Selbstständigkeit entlassen werden können, haben wir unsere Aufgabe erfüllt.

Würdest du dich wieder für diese Tätigkeit entscheiden?

Sofort! Ich habe für mich den richtigen Platz gefunden. Das CJD ist ein unglaublich familienfreundlicher Arbeitgeber. Ich kann meinen Urlaub in den Schulferien nehmen und mein tolles Team ist bemüht, mir an Feiertagen wie Weihnachten und Neujahr frei zu geben, was meinen vier eigenen Kindern zu Gute kommt. Ich habe ja schon einige Arbeitgeber gehabt, aber das Ausmaß, in dem man hier versucht, auf die einzelnen Kolleg*innen einzugehen, habe ich noch nirgendwo erlebt. Beim CJD ist man mehr als "nur" Mitarbeiter*in, es ist auch mehr als nur ein Job: Die Mitarbeitenden werden gesehen und wertgeschätzt und die individuellen Bedürfnisse werden soweit wie möglich berücksichtigt. Natürlich muss man das auch selbst aktiv in Anspruch nehmen.

Das CJD versteht sich auch als wertebasierte Gemeinschaft. Wie macht sich das für dich bemerkbar?

Das C steht ja für "christlich". Als Mitarbeiter*innen leben wir diese Grundhaltung jeden Tag. Es geht um ein gutes Mit- und Füreinander, um bedingungslose Nächstenliebe. Wir sind bereit etwas zu geben, ohne unbedingt etwas zu erwarten. Das CJD als Arbeitgeber, das heißt auch: Man hat jederzeit die Möglichkeit, mit Vorgesetzten auf jeder Ebene ins Gespräch zu gehen und auch Wünsche zu äußern, die ernst genommen und im Rahmen der Möglichkeiten oftmals erfüllt werden. Die Wertschätzung für die einzelnen Bereiche im Unternehmen ist sehr hoch, auch positive Rückmeldungen sind keine Seltenheit. Als Mitarbeitende haben wir die Möglichkeit einer regelmäßigen Supervision. Ebenso dürfen wir regelmäßig an Fortbildungen teilnehmen, was vom Arbeitgeber unterstützt und gewünscht wird.

Wie sind das Verhältnis zu deinen Kollegen und die Arbeitsatmosphäre im CJD?

Das kollegiale Verhältnis und die Arbeitsatmosphäre sind wirklich sehr gut. Es ist uns sehr wichtig, einen offenen, vertrauensvollen Austausch zu pflegen – den braucht es auch für die Tätigkeit. Auch Raum für persönliche Befindlichkeiten, die die Arbeit auch prägen, gibt es. Es gibt ein offenes Ohr für Kritik und die Überzeugung, dass nur so Verbesserungen erreicht werden können. Sollte es mal Unzufriedenheiten oder Spannungen geben, egal ob mit den Jugendlichen oder innerhalb des Teams, so gibt es immer die Möglichkeit, dies offen zu thematisieren und eine Klärung bzw. Lösung herbei zu führen.

Warum sollten sich unsere Leser*innen für eine Tätigkeit im CJD entscheiden?

Wenn man junge Menschen auf ihrem Lebensweg ein Stück weit in eine gute Zukunft begleiten, Türen öffnen und einen positiven Einfluss auf ihren Lebenslauf nehmen möchte, ist die Jugendhilfe eine gute Möglichkeit. Wichtig ist es, eine persönliche Haltung zu entwickeln und eine Vorstellung davon zu haben, was man erreichen will – mit diesen Voraussetzungen stehen einem alle Möglichkeiten offen. Eine intensive Teamarbeit und Begleitung durch die Kolleg*innen sowie gezielte Anleitung helfen der/dem Auszubildenden zu lernen und selbst in der Arbeitsweise zu reifen.

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