Das CJD - Die Chancengeber CJD Württemberg
AusZeit Blog

Ich wünsche mir, dass wir Hoffnungsbilder malen.

Margot Käßmann

Liebe Leserin, lieber Leser,

die aktuelle Situation in unserem Land ist nicht nur eine große Herausforderung für unsere Gesellschaft im Ganzen, sondern auch für jeden Einzelnen von uns. Lagerkoller, Isolation und Einsamkeit sind nur einige Stichworte, die dabei eine Rolle spielen. Familien und Wohngemeinschaften sehen sich der ungewohnten Situation gegenüber, fast ständig zusammen zu sein und der Raum für einen selbst wird kleiner. Auf der anderen Seite machen gerade allein lebenden Menschen die eingeschränkten sozialen Kontakte zu schaffen.

Wir möchten unseren Teil dazu beitragen, dass Sie einen guten Umgang mit den momentanen Umständen finden und haben unseren CJD Psycholog*innen einige Fragen gestellt - zum besseren Verständnis, was diese Ausnahmesituation eigentlich mit unserer Psyche macht, aber auch, um ganz konkrete Tipps und Handlungsempfehlungen für den Alltag in der Krise zu bekommen. Die Antworten sind aufschlussreich und bieten jeder/jedem Leser*in individuelle Ansatzpunkte. Wir veröffentlichen sie in regelmäßigen Abständen hier - in unserem AusZeit Blog.

Nehmen Sie sich die "AusZeit" und werfen Sie einen Blick auf die folgenden, spannenden Erkenntnisse. Wir wünschen eine angenehme Lektüre und gutes Gelingen bei der Umsetzung.

Die Fragen beantworten Diplom-Psychologin Anita Smida und Diplom-Psychologe Christoph Bartelworth vom Psychologischen Fachdienst des CJD.

 

Angst, Einsamkeit, Sorgen – mit der aktuellen Krisensituation verbinden wir oftmals negative Gedanken und Gefühle. Bis zu einem gewissen Ausmaß sind diese auch erwartbar und normal. Doch darauf fixieren sollten wir uns nicht. Die gute Nachricht ist: Auch in Zeiten wie diesen können wir unseren Blick ganz bewusst auf das Positive richten.

Folge 4 lesen

 

Auch wenn eine Krise wie die aktuelle unser Leben und das soziale Miteinander ziemlich auf den Kopf stellt: Gerade jetzt ist entscheidend, dass wir das berühmte Ruder in der Hand behalten und Wege finden, aktiv mit der Situation umzugehen. Dafür können und müssen wir uns anpassen und kreativ werden, sagen unsere Expert*innen - dann allerdings bieten sich vielfältige Möglichkeiten.

Folge 3 lesen

 

Von der Großfamilie bis hin zu allein lebenden Menschen: Die Folgen der Ausbreitung des Corona-Virus sind bei jedem von uns im Alltag spürbar. Die Osterfeiertage erleben wir dieses Jahr anders als gewohnt. Was also können wir tun, um auch in Stresssituationen möglichst ausgeglichen und entspannt zu bleiben? Unsere Expert*innen erklären, was aus psychologischer Perspektive ratsam ist, um die innere "Balance" zu halten.

Folge 2 lesen

 

Ob wir nun wollen oder nicht: Innerlich reagieren wir auf die ungewohnten Umstände. Schließlich gab es dafür keine "Generalprobe" und für die meisten von uns ist die Situation vollkommen neu. Was also passiert in einem solchen Fall aus psychologischer Sicht? Wir haben unsere Expert*innen gefragt.

Folge 1 lesen

Wo erhalte ich bei akuten Problemen Hilfe?

  • Erste Anlaufstelle: Hausarzt
  • Kontakt zu einer Klinik mit psychiatrischer Abteilung aufnehmen
  • Telefonseelsorge: www.telefonseelsorge.de, Telefon: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 oder 116 123
  • Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: www.hilfetelefon.de, Telefon: 08000 116 016
  • Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat ein Info-Telefon Depression unter der Nummer 0800 33 44 533 eingerichtet (erreichbar immer Montag, Dienstag und Donnerstag 13–17 Uhr sowie Mittwoch und Freitag 8.30–12.30 Uhr).
  • Speziell für Kinder und Jugendliche wurde die Nummer gegen Kummer eingerichtet. Unter 116 111 beraten die Mitarbeiter anonym und kostenlos – immer montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr.
  • Kontakt mit dem ärztlichen (psychiatrischen) Bereitschaftsdienst (Telefon: 116 117) aufnehmen
  • Selbsthilfegruppen: Die NAKOS (Nationale Kontakt- und Informationsstelle zur Anregung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen) bietet eine Übersicht nach Wohnort.
  • Speziell für junge Menschen gibt die Website www.schon-mal-an-selbsthilfegruppen-gedacht.de Orientierung.